Ursprüngliche Trassenverläufe
Ursprüngliche Trassenverläufe

Am 19. November 2014 wurde in Felsberg die Bürgerinitiative gegen Südlink gegründet, nachdem bekannt wurde, dass die Firma Tennet vier Alternativverläufe für die Höchstspannungsgleichstromtrasse (HGÜ) Südlink von Wilster nach Grafenrheinfeld durch Felsberger Gebiet plante...mehr

 

Inzwischen hat Tennet neue Pläne vorgelegt. Anstelle von Freileitungen soll der Südlink ausschließlich als Erdkabel verlegt werden. Die Leitungen verlaufen nicht mehr durch das Felsberger Stadtgebiet und auch nicht durch den Schwalm-Eder Kreis.

Das ist ganz gewiss auch ein Ergebnis der beharrlichen Arbeit der Bürgerinitiativen gegen Südlink.

 

Auch nach diesem Teilerfolg arbeiten wir weiter für eine Energiewende mit einer nachhaltig und dezentral erzeugten Energie in Bürgerhand.

 

Unser umfangreiches Wissen stellen wir gerne interessierten BürgerInnen zur Verfügung.

Wir sind gegen SuedLink, weil...

....negative gesundheitliche Folgen (u.a. erhöhtes Krebsrisiko durch elektrostatische Konzentration von Luftschadstoffen) nicht ausgeschlossen werden können.

 

...die Mega-Strommasten (je nach Geländeform zwischen 65 und 90 Metern Höhe im Abstand von ca. 300 Metern) das Landschaftsbild und die Umwelt nachhaltig zerstören.

 

...die Wohnqualität und Weiterentwicklung unserer Städte und Dörfer auf Generationen hinaus beeinträchtigt wird.

 

...negative Auswirkungen auf Flora und Fauna zu befürchten sind.

 

...eine Wertminderung von Häusern und Grundstücken in der Nähe der Trasse zu befürchten sind.

 

...die Bundesregierung das Gesetz zum schnellen Ausbau von Höchstspannungsgleichstrom-Trassen über die Köpfe der betroffenen Menschen und Kommunen hinweg beschlossen hat.

  

Widerstand gegen SuedLink in Felsberg

Am 19. November 2014 wurde in Felsberg die Bürgerinitiative gegen Südlink gegründet, nachdem bekannt wurde, dass die Firma Tennet vier Alternativverläufe für die Höchstspannungsgleichstromtrasse (HGÜ) Südlink von Wilster nach Grafenrheinfeld durch Felsberger Gebiet plante...mehr

 

Wofür stehen wir?

Die Bürgerinitiative „Lebenswertes Felsberg“ steht für eine nachhaltige Energiewende mit dezentral erzeugter Energie aus Sonne, Wind und nachwachsenden Rohstoffen, Energieeinsparung und intelligenten Stromnetzen.

 

Regenerative Energie, die vor Ort (dezentral) erzeugt wird, braucht keine Mega-Stromtrasse, die Windenergie von der Nordsee bis nach Bayern transportiert, wie sie das Stromunternehmen TenneT mit SuedLink plant. Selbst das Bundesland Bayern, für das die Stromtrasse gebaut werden soll, will sie nicht.

 

Wir befürchten vielmehr, dass Deutschland zur Hauptachse eines grenzüberschreitenden, europaweiten Stromaustauschkonzeptes wird, bei dem die Gewinne der Großkonzerne und nicht das Wohl der Menschen im Vordergrund stehen.

 

Deshalb sind wir gegen die SuedLink-Trasse mitten durch unsere Region und ihre negativen Auswirkungen (Zerstörung von Wald- und Naturflächen in immensem Ausmaß, Verschandelung der Landschaft, gesundheitliche Risiken), die auf unserem Rücken ausgetragen werden sollen.

 

Wir wollen keine Versuchskaninchen für eine völlig neue, wissenschaftlich nicht abgesicherte Technik der Hochspannungsgleichstromübertragung (HGÜ) sein.

 

Stattdessen fordern wir ein sinnvolles, bedarfsgerechtes und transparentes Gesamtkonzept für eine nachhaltige Energiewende in Bürgerhand.

 

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Was wir gegen den Trassen-Wahnsinn GEtAn HABEN?

Wir beschafften Informationen über die Höchstspannungsgleichstrom-Trasse SuedLink und gaben diese an die Bürger weiter.

 

Wir setzten uns über neueste wissenschaftliche Studien zur Gefährdung von Gesundheit und Umwelt durch die Trasse in Kenntnis und gaben diese Informationen an die Bürger weiter.

 

Wir organisierten Aktions- und Informationstage und nahmen an solchen Veranstaltungen in der Region teil.

 

Wir arbeiteten mit anderen Bürgerinitiativen gegen SuedLink zusammen.

 

Wir veranstalteten regelmäßige Treffen zum Informations- und Gedankenaustausch.

 

Wir sammelten Unterschriften gegen die Stromtrasse. Damit forderten wir die Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises 170 Schwalm-Eder, Dr. Edgar Franke (SPD) und Bernd Siebert (CDU), den Landtagsabgeordneten Günter Rudolph (SPD) und den Staatsminister für Europaangelegenheiten Mark Weinmeister (CDU) auf, dafür einzutreten, dass die Planung für SuedLink gestoppt wird.

 

Wir wollen, dass die kritischen Einwendungen von Bürgern und Kommunen, aber vor allem neue wissenschaftliche Erkenntnisse in die Planung einer nach-
haltigen, bedarfsgerechten Energieversorgung einbezogen werden!

 

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Was ist SuedLink?

SuedLink im Felsberger Stadtgebiet

Ursprünglich waren Alternativ-Routen für den Trassenverlauf der Hochspannungs-gleichstromübertragung SuedLink würden durch das Felsberger Stadtgebiet geplant.

 

Die pinkfarbenen Linien entsprechen der Breite von ca. 1 km. Diesen Raum würde die Trasse einnehmen!

 

Die Ausschnitte oben zeigen die Trassenverläufe rund um Felsberg im Detail. Die Grafiken sind den Planungsunterlagen der TenneT TSO GmbH entnommen.

Inzwischen hat Tennet neue Pläne für Erdkabelleitungen vorgelegt. Sie verlaufen nicht mehr durch das Felsberger Stadtgebiet und auch nicht durch den Schwalm-Eder Kreis

 

Über uns

1. Vorsitzender:  Hilmar Löber, Neuenbrunslar

Stellvertreterin:  Erika Carstensen-Bretheuer, Beuern

 

Kassiererin:         Martina Braun, Beuern

Schriftführerin:   Sabine Rüger, Gensungen

 

Beisitzer:

Eva Gebert, Felsberg

Udo

Edgar Weigel, Felsberg

Peter Straka, Wolfershausen

Jochen Böhme-Gingold, Melsungen


Gründung des Vereins am 19.11.2014

Eintragung im Vereinsregister am 09.02.2015